Wie wird sich künstliche Intelligenz zukünftig auf Beratungen auswirken?

KI und Professional Service Automation. Mit dieser Fragestellung hat sich kürzlich Sean Hoban, Geschäftsführer von Kimble PSA, in einem Interview für die Leser der „Enterprise Times“ beschäftigt und erklärt, in welche Richtung sich die Lösungen zum Management der Geschäftsprozesse von professionellen Dienstleistern (Professional Service Automation / PSA) zukünftig entwickeln sollten.

Klar im Vorteil ist nach seiner Aussage ein System, das künstliche Intelligenz direkt in der PSA-Lösung integriert gegenüber einer eher starren Definition von künstlicher Intelligenz. Durch die geschickte Verknüpfung zwischen PSA-Lösungen von Kimble und Salesforce nutzt der Kunde das jeweils Beste aus zwei Welten – eine Methode, die deutlich effektiver für den Kunden ist.

Anstatt auf ein starres System künstlicher Intelligenz zu setzen, bei der die Maschine lernen muss, ist der Ansatz moderner PSA-Lösungen eher im Sinne von „Mensch plus Maschine“. In der Praxis bedeutet das, die Fähigkeiten des Computers so perfekt einzusetzen, dass er den Nutzer optimal unterstützt. „In unsere Produkte integrieren wir genau diese Systeme künstlicher Intelligenz“, führt Hoban aus.

Bei Kimble würde künstliche Intelligenz vor allem im Projekt-Management eingesetzt. „Wir führen unsere Projekt-Manager mit Hilfe von sogenannten Charms an die Materie heran – das sind intelligente Warnsysteme, die jedoch deutlich mehr können. Ein Klick auf den Charm zeigt dem Projekt-Manager genau, was er zu tun hat. Muss er das Auftragsvolumen erhöhen oder dem Projekt mehr Personal zuordnen? Wann muss ein Status-Report erstellt werden? Genau um solche Dinge geht es. Auf deren Basis haben wir die Charms genau da eingerichtet, wo sie gebraucht werden.“

Der nächste logische Schritt in dieser Entwicklung wird es sein, dieses Konzept auf Unternehmensebene auszurollen. Dazu sagt Hoban: „Wir nehmen den Dienstleister genau unter die Lupe und stellen uns die Frage, welche Trends und Entwicklungen wir identifizieren können. Geht die Bruttogewinnspanne zurück und wenn ja, warum? Anschließend werden die entsprechenden Lösungen für den Kunden ausgearbeitet.”

Gerade für Unternehmen, deren Gewinnmargen einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind, wird es zunehmend wichtiger, ihre PSA-Lösungen im Sinne der Wirtschaftlichkeit optimal einzusetzen. „Manchmal ist es nahezu erschreckend zu sehen, wie wenig manche Geschäftsführungen von ihren KPIs verstehen“, findet Hoban.

Der Einsatz der bestmöglichen PSA-Lösung und die Integration mit einem Finanzierungssystem ist heute machbarer als noch vor zehn Jahren, als die Kosten für eine Integration noch wesentlich höher lagen. Bei Salesforce ist das heutzutage alles kein Problem mehr. Kimble benutzt für die Integration beispielsweise Sage Live. Dazu Hoban: „Dadurch können wir die Anforderungen unserer Kunden noch besser bedienen. Der möchte nämlich die beste HR-Lösung einsetzen, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist, denn er besitzt bereits die beste PSA-Lösung. Deswegen ist unsere Message an den Markt schnell formuliert – von allem einfach nur das Beste.”

Das vollständige Interview (im englischen Original) finden sie hier.

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